KI-generiertes BildWie lange muss Sanierputz trocknen?
Bevor der Putz kommt, trocknet die abgedichtete Wand in der Regel 6 bis 8 Wochen. Was Ihre Wand braucht, sagen wir Ihnen nach der kostenfreien Schadensanalyse.
Wer nach der Trocknungszeit von Sanierputz sucht, hat eine nasse Kellerwand vor sich und will wissen, wann der Raum wieder zu gebrauchen ist. Bei unserer Sanierung trocknet die Wand nach der Abdichtung in der Regel 6 bis 8 Wochen. Erst dann verputzen wir.
Sanierputz nennt man Putze für feuchtes Mauerwerk, das mit Salzen belastet ist. Wir verwenden nach der Mauerwerkinjektion ein Klimaleichtputzsystem, einen Putzaufbau, der auf dieses Verfahren abgestimmt ist und Salze bindet. Bei der Mauerwerkinjektion bohren wir Löcher in die Wand und bringen darüber ein Injektionsmaterial ein, das der Stein langsam aufnimmt. So dichten wir die Wand gegen das Wasser ab. Wir arbeiten dabei vom Keller aus. Draußen wird nichts aufgegraben. Einen Termin vereinbaren Sie unter 06592 574 27 100.
Vom alten Putz bis zur verputzten Wand
Der alte Putz kommt herunter. Er hat über die Jahre die Salze aus dem Wasser aufgenommen, das durch die Wand gezogen ist. Ein neuer Putz auf diesem Untergrund hielte nicht lange.
Wir dichten die Wand ab. Durch die Bohrlöcher bringen wir das Injektionsmaterial ein. Steigt das Wasser von unten in die Wand, entsteht daraus eine Horizontalsperre, also eine waagerechte Sperrschicht im Fuß der Wand. Dringt es von der Seite ein, setzen wir eine Flächensperre, die den ganzen feuchten Wandbereich abdichtet.
In der Regel 6 bis 8 Wochen Ruhe. Die Wand gibt ihr Wasser ab. In dieser Zeit arbeitet niemand von uns bei Ihnen. Einen Bautrockner brauchen wir normalerweise nicht.
Der Putz kommt auf die Wand. Jetzt bringen wir das Klimaleichtputzsystem auf. Bei Bruchstein, also unregelmäßig aufgesetztem Naturstein, sind dafür 2 bis 3 Arbeitsschritte mehr nötig als bei Bims.
Die Wand trocknet weiter. Unter dem neuen Putz gibt das Mauerwerk noch Wasser ab. Wie lange es dauert, bis die Wand vollständig durchgetrocknet ist, lässt sich nicht genau vorhersagen.
Wovon es abhängt, wie lange Ihre Wand trocknet
Eine Zeit, die für jede Wand gilt, gibt es nicht. Wie schnell das Wasser aus dem Mauerwerk kommt, hängt vor allem von 3 Dingen ab: wie nass die Wand ist, wie dick sie ist und wie warm der Raum. Aus einer dicken Wand braucht das Wasser länger bis an die Oberfläche als aus einer dünnen.
In einer kalten Wand verdunstet das Wasser langsamer. Ist ein unbeheizter Raum im Winter sehr kalt, stellen wir Infrarot-Heizplatten auf. Die Heizplatten erwärmen die Wand, damit sie schneller trocknet. Den Strom dafür zahlen Sie. Beim Termin messen wir die Feuchte an Ihrer Wand und sehen uns das Schadensbild an.
Warum die Wand für den Putz nicht ganz trocken sein muss
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Der Putz lässt Wasserdampf durch
Das Klimaleichtputzsystem ist diffusionsoffen. Das Wasser aus dem Mauerwerk zieht als Dampf durch den Putz in den Raum. Der Putz nimmt dabei keinen Schaden. Deshalb kommt er in der Regel schon nach 6 bis 8 Wochen auf die Wand, auch wenn noch Wasser im Stein steckt.
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Er hält die Salze fest
Mit dem Wasser wandern Salze aus dem Stein nach vorn. Auf einem gewöhnlichen Putz bilden sie weiße Ränder und sprengen ihn mit der Zeit ab. Das Klimaleichtputzsystem bindet und speichert diese Salze, sie kommen nicht an die Oberfläche. Ist die Wand trocken, wandern auch keine Salze mehr.
Fragen zur Trocknung von Sanierputz
Warum dichten Sie die Wand ab, bevor der Putz kommt?
Solange Wasser in die Wand zieht, bringt es immer neue Salze mit nach vorn. Gegen dieses Wasser setzen wir die Sperre. Danach kann die Wand trocknen. Die Salze, die beim Trocknen noch nach vorn wandern, bindet das Klimaleichtputzsystem. Ob Ihre Wand abgedichtet werden muss, sehen wir, wenn wir die Feuchte gemessen haben.
Muss die Wand vor dem Verputzen ganz trocken sein?
Für unser Klimaleichtputzsystem nicht. Wichtig ist, dass kein Wasser mehr in die Wand nachzieht. Die Feuchte, die dann noch im Stein steckt, entweicht als Wasserdampf durch den Putz. Mit dem Verputzen warten wir deshalb nicht, bis die Wand vollständig durchgetrocknet ist.
Läuft während der Trocknung ein Bautrockner?
Bei unserem Verfahren normalerweise nicht. Kommt kein Wasser mehr nach, kann die Wand auf natürliche Weise abtrocknen. Ist es in einem unbeheizten Raum sehr kalt, stellen wir Infrarot-Heizplatten auf, deren Strom Sie zahlen.
Können wir während der Arbeiten im Haus wohnen?
Ja. Wir raten nur davon ab, in den Räumen zu schlafen, in denen wir arbeiten. Dort riecht es während der Arbeiten, je nach Größe der Fläche mehr oder weniger.
Was kostet die Schadensanalyse?
Die Schadensanalyse selbst kostet nichts. Wir berechnen nur die Anfahrtspauschale von 20 Euro, die bei einem Auftrag verrechnet wird.
Mehr zu Putz, Schimmel und Trockenlegung
Wie wir den Putz aufbauen, steht unter Putzsysteme. Warum Schimmel auf einer feuchten Wand nachwächst, lesen Sie unter Wenn der Schimmel immer wiederkommt. Was Abdichtung und Putz kosten, steht unter Was die Trockenlegung von innen kostet. Den Zeitablauf der ganzen Sanierung lesen Sie unter Wie lange eine Kellersanierung dauert.
Rufen Sie an, bevor Sie neu verputzen
Bei der Schadensanalyse messen wir die Feuchte und sehen uns an, woher das Wasser kommt. Danach wissen Sie, ob Ihre Wand abgedichtet werden muss und wie wir dabei vorgehen. Zu Ihnen kommen wir in der Regel 7 bis 21 Tage nach Ihrem Anruf.
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