Eine Kellerabdichtung hält Wasser aus dem Erdreich davon ab, in die Wand zu ziehen. Das ist die Arbeit, nach der Sie suchen, wenn im Keller nach jedem Starkregen ein feuchter Streifen an der Wand steht oder wenn der Putz unten abplatzt.

Wer den Begriff bei Google eingibt, landet zuerst bei Herstellern von Dichtschlämme und Bitumenbahnen. Diese Seite ist von dem Fachbetrieb, der die Arbeit ausführt.

Wir dichten von innen ab

Bei der Abdichtung von innen bleibt das Erdreich liegen. Die Terrasse bleibt, wo sie ist, die Auffahrt auch, und es fährt kein Bagger an die Hauswand. Gearbeitet wird an der Wand selbst.

Das Verfahren dahinter ist die Mauerwerkinjektion. Ein Dichtstoff wird unter Druck in Bohrlöcher gepresst, verteilt sich im Stein und schneidet dem Wasser den Weg ab. Steigt Wasser aus dem Boden in der Wand nach oben, also kapillar aufsteigende Feuchte, setzen wir eine Horizontalsperre, eine waagerecht in die Wand eingebrachte Sperrschicht. Drückt das Wasser seitlich durch die Wand, heißt das Querdurchfeuchtung, und dagegen steht die Flächensperre, bei der die Wandfläche selbst abgedichtet wird.

Welches von beidem bei Ihnen ansteht, zeigt die Messung.

Wann wir auf eine Abdichtung von außen verweisen

Von innen geht es fast immer. Eine Wand macht Ausnahmen: die, an der die Technik des Hauses zusammenläuft. Hängt dort ein Stromkasten, kommt die Hauptwasserleitung von außen herein und daneben die Stromzufuhr, dann kommen wir an die Fläche nicht heran.

Dann sagen wir das und verweisen auf eine Abdichtung von außen. Dabei wird die Wand vom Garten aus freigelegt und von der Erdseite her abgedichtet. Aufgraben gehört nicht zu dem, was wir ausführen.

Was nach der Abdichtung mit dem Putz geschieht

Bei einer feuchten Wand ist der Putz schadhaft und mit Salzen durchzogen. Er kommt herunter. Etwa 6 bis 8 Wochen nach der Injektion setzen wir ein Klimaleichtputzsystem auf die Wand, also einen Putzaufbau, der auf die Injektion abgestimmt ist und Salze im Putz bindet, statt sie an die Oberfläche wandern zu lassen.

Die Wochen dazwischen gehören zum Verfahren. In dieser Zeit trocknet die Wand ab.

Ablauf und Dauer

Zwischen Ihrer Anfrage und dem Termin für die Schadensanalyse liegen in der Regel 7 bis 21 Tage. Der Termin selbst kostet nichts, und erst danach steht fest, welche Sperre passt.

Von der ersten Arbeit bis zur letzten vergehen 8 bis 10 Wochen. Davon sind 6 bis 8 Wochen Trocknung, in denen die Baustelle ruht. Gearbeitet wird am Anfang und am Ende.

Wohnen bleiben Sie während der Arbeiten im Haus. Schlafen sollten Sie nicht in den Räumen, an denen wir gerade arbeiten.

Was das kostet

Eine Preisspanne steht hier nicht, weil sie ohne den Blick auf Ihre Wand geraten wäre. Woran der Preis hängt, lässt sich dagegen sagen.

Den größten Unterschied macht das Schadensbild. Eine Horizontalsperre gegen aufsteigende Feuchte braucht deutlich weniger Material als eine Flächensperre, die in die ganze Wandfläche geht. Dazu kommt die Wandstärke, denn je dicker die Wand, desto mehr Dichtstoff geht hinein.

Beim Putz entscheidet das Mauerwerk. Ein Bruchsteinmauerwerk braucht 2 bis 3 Arbeitsschritte mehr als etwa ein Bimsmauerwerk, und das kostet Zeit.

Nach dem Termin im Keller nennen wir eine Zahl, die hält.

Die Garantie auf das Injektionsmaterial

Wir sind autorisierter Partnerbetrieb von SchimmelFuchs und setzen deren Injektionsmaterial SF-HIK 25N ein. Darauf gibt SchimmelFuchs 25 Jahre Garantie: Verliert das Material in dieser Zeit seine hydrophobierende Wirkung, weist es also kein Wasser mehr ab, liefert SchimmelFuchs die in der Rechnung ausgewiesene Menge kostenlos nach. Die Frist beginnt einen Monat nach dem Rechnungsdatum. Weitere Ansprüche entstehen aus dieser Garantie nicht, und Ihre gesetzlichen Rechte bleiben davon unberührt.

Wenn etwas anderes ansteht

Ist die Wand bereits nass und soll das Wasser heraus, geht es um die Kellertrockenlegung. Steht der ganze Raum zur Debatte, samt Putz, Boden und Schimmel, ist die Kellersanierung der größere Rahmen. Für Risse im Mauerwerk gibt es die Rissverpressung, für weißen Belag auf dem Putz Salpeter im Keller und für die Abdichtung eines ganzen Bauwerks die Bauwerksabdichtung.

Wo wir abdichten

Wir arbeiten in den Postleitzahlengebieten 52, 54, 55, 66 und 76, dazu in ganz Luxemburg, wo wir regelmäßig auf Baustellen sind. Zu diesen Gebieten gibt es eigene Seiten:

Kostenfreie Schadensanalyse

Wir sehen uns den Keller an, bevor wir über Verfahren reden. Der Termin kostet nichts, es fällt nur eine Anfahrtspauschale von 20 Euro an, die wir bei einem Auftrag wieder verrechnen. Was dabei passiert, steht auf der Seite zur kostenfreien Schadensanalyse.

Telefon 06592 574 27 100
E-Mail info@mh-bautenschutz.de