KI-generiertes BildAufsteigende Feuchtigkeit im Keller
Dagegen setzen wir vom Keller aus eine Sperrschicht in den Fuß der Wand, ohne dass jemand im Garten gräbt. Ob das Wasser bei Ihnen wirklich von unten kommt, prüfen wir bei der kostenfreien Schadensanalyse.
Aufsteigende Feuchtigkeit ist Wasser aus dem Boden, das in der Kellerwand nach oben zieht. Die Wand ist dann unten nass und weiter oben trocken. Das passiert, wenn am Fuß der Wand keine Sperre gegen das Wasser liegt oder die vorhandene nicht mehr dicht ist.
Dagegen hilft eine Horizontalsperre, also eine waagerechte Sperrschicht im Wandfuß, die dem Wasser den Weg nach oben abschneidet. Wir setzen sie vom Keller aus mit der Mauerwerkinjektion, bei der wir Injektionsmaterial in Bohrlöcher im Wandfuß einbringen. Draußen bleibt alles, wie es ist. Einen Termin bekommen Sie unter 06592 574 27 100.
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Wie das Wasser in der Kellerwand nach oben steigt
Stellen Sie einen trockenen Ziegel in eine flache Schale mit Wasser. Nach einer Weile ist er weit über dem Wasserspiegel dunkel. Das Wasser zieht durch die feinen Poren im Stein nach oben, so wie Kaffee in einem Zuckerwürfel. Fachleute nennen das kapillar aufsteigende Feuchte.
In einer Kellerwand, die im feuchten Boden steht, geschieht dasselbe, nur über Jahre. Ziegel, Bims, Naturstein und Mörtel haben alle solche Poren. Weiter oben verdunstet das Wasser. Die Salze, die es mit sich trägt, bleiben im Putz zurück. Daher kommen die weißen Ränder, die man im Keller als Salpeter kennt.
Woran Sie aufsteigende Feuchtigkeit erkennen
- Die Wand ist unten dunkel und wird nach oben hin trocken.
- Auf dem Putz stehen weiße Salzränder oder ein weißer, flaumiger Belag.
- Unten bröckelt der Putz oder platzt in Schalen ab.
- Es riecht muffig, auch kurz nach dem Lüften.
Einige dieser Zeichen passen auch zu Wasser, das seitlich durch die Wand drückt. Was bei Ihnen die Ursache ist, sehen wir beim Termin, wenn wir die Wände angesehen und die Feuchte gemessen haben. Wie Sie die Fälle vorab auseinanderhalten, lesen Sie unter Feuchte Wand im Keller.
Was gegen aufsteigende Feuchtigkeit hilft
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Lüften und Bautrockner
Beide machen die Raumluft trockener. Das Wasser, das von unten in der Wand nachzieht, halten sie nicht auf. Solange am Wandfuß nichts gesperrt ist, bleibt die Wand nass.
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Neu verputzen
Neuer Putz allein hält das aufsteigende Wasser nicht auf. Ohne Sperre wandern Wasser und Salze weiter nach und sprengen ihn mit der Zeit von hinten ab.
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Die Horizontalsperre
Wir bohren eine Reihe Löcher in den Wandfuß und bringen das Injektionsmaterial ein. Der Stein nimmt es langsam auf und wird dort wasserabweisend. Von unten kommt nichts mehr nach. Danach trocknet die Wand von selbst, einen Bautrockner braucht es normalerweise nicht.
Wie es nach der Horizontalsperre weitergeht
Den alten Putz schlagen wir ab, weil er voller Salze ist. Nach der Injektion liegt das Mauerwerk in der Regel 6 bis 8 Wochen frei und gibt sein Wasser an die Luft ab. Erst dann bringen wir ein Klimaleichtputzsystem auf. Das ist ein Putzaufbau, der auf die Injektion abgestimmt ist. Er bindet die Salze, die noch im Mauerwerk stecken, bevor sie an die Oberfläche kommen.
Vom ersten Arbeitstag bis zur verputzten Wand vergehen in der Regel 8 bis 10 Wochen. Wie lange Ihre Wand braucht, hängt an ihrer Stärke, an der Durchfeuchtung und an der Temperatur im Raum. Wie sich die Wochen aufteilen, steht unter Wie lange eine Kellersanierung dauert.
Fragen zur aufsteigenden Feuchtigkeit
Was kostet es, aufsteigende Feuchtigkeit zu beheben?
Eine Horizontalsperre kommt mit einer Reihe Bohrlöcher am Wandfuß aus. Sie braucht weniger Injektionsmaterial als eine Flächensperre und ist deshalb deutlich günstiger. Was sie bei Ihnen kostet, hängt an Wandstärke, Wandlänge und Mauerwerk. Mehr dazu unter Was eine Horizontalsperre kostet.
Muss dafür außen aufgegraben werden?
Nein. Die Horizontalsperre setzen wir vom Keller aus. Wenn an einer Wand so viele Leitungen, Stromkasten und Hausanschlüsse hängen, dass wir nicht an sie herankommen, verweisen wir auf eine Abdichtung von außen. Die führen wir selbst nicht aus.
Kommt der Salpeter nach der Sanierung wieder?
Der alte Putz mit den Salzen kommt herunter. Das Klimaleichtputzsystem bindet, was an Salzen noch im Mauerwerk steckt, damit es nicht an die Oberfläche wandert. Ist die Wand trocken, steigt kein Wasser mehr auf, das neue Salze mitbringt.
Was ist, wenn der Keller im Winter kalt ist?
In einem kalten Keller trocknet die Wand langsamer. Ist es im Winter in einem unbeheizten Raum sehr kalt, stellen wir Infrarot-Heizplatten auf. Die erwärmen die Wand. Den Strom dafür zahlen Sie.
Mehr zur feuchten Kellerwand
Ob Ihre Wand von unten, von der Seite oder aus der Raumluft nass wird, lesen Sie unter Feuchte Wand im Keller. Womit Sie bei den Kosten rechnen, steht unter Was eine Horizontalsperre kostet. Wie wir eine nasse Kellerwand trockenlegen, zeigt die Seite Kellertrockenlegung.
Wir prüfen, ob das Wasser von unten kommt
Beim Termin sehen wir uns Ihre Kellerwände an und messen die Feuchte. Noch vor Ort sagen wir Ihnen, ob eine Horizontalsperre das Richtige ist. Die Schadensanalyse selbst kostet nichts, für die Anfahrt berechnen wir 20 Euro. Auf einen Termin warten Sie in der Regel 7 bis 21 Tage.
Rufen Sie uns an.
Telefon 06592 574 27 100
E-Mail info@mh-bautenschutz.de