Schimmelgefahr bei Kälte
Warum kalte Räume Schimmel begünstigen und wie Sie richtig heizen
Autor: Daniel - Datum: 22.01.2026
Der Winter ist besonders riskant
Wenn die Außentemperaturen sinken und die Heizsaison läuft, steigt für viele Haus- und Wohnungsbesitzer auch das Risiko für Schimmelbildung. Gerade im Winter entstehen durch Kälte, falsches Heiz- und Lüftverhalten oder Wärmebrücken Bedingungen, unter denen Schimmelpilze regelrecht aufblühen. In diesem Blogbeitrag erklären wir, warum Kälte Schimmel begünstigt – und wie Sie mit richtigem Heizen und gezielten Maßnahmen dagegen vorgehen können.
Dem Schimmel zuhause den Kampf ansagen
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Warum Kälte Schimmel begünstigt
Schimmel benötigt drei Faktoren zum Wachstum:
✔ einen Nährboden (z. B. Tapeten, Holz, Putz),
✔ Feuchtigkeit und
✔ mangelnden Luftaustausch.Bei kalten Temperaturen passiert Folgendes:
🔹 Wärmebrücken – Bereiche, an denen Wärme schneller nach außen entweicht (z. B. schlecht isolierte Ecken, Fenster, Außenwände) kühlen stärker aus. Kalte Oberflächen ziehen Wasserdampf aus warmer Innenluft an und lassen ihn kondensieren – perfekte Bedingungen für Schimmelpilze.
🔹 Kondensationswasser – Treffen warme, feuchte Luft und kalte Flächen aufeinander, entsteht Feuchtigkeit an Wänden, hinter Möbeln oder an Fenstern. Diese Kondensation ist einer der Hauptfaktoren für Schimmel im Winter.
🔹 Ungenügendes Lüften und falsches Heizverhalten – Wird zu selten gelüftet oder nur gekippt, bleibt die feuchte Luft im Raum stehen und begünstigt Schimmelwachstum.
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Richtiges Heizen: So senken Sie die Schimmelgefahr
Gerade bei Kälte ist die richtige Raumtemperatur ein Schlüsselfaktor im Schimmel-Schutz:
✔ Grundtemperatur halten: In Wohn- und Aufenthaltsräumen sind optimale Temperaturen von etwa 20–22 °C empfehlenswert, um Kondensation zu vermeiden und die Luftfeuchtigkeit im gesunden Bereich zu halten.
✔ Auch ungenutzte Räume beheizen: Selbst Räume, die selten genutzt werden, sollten eine Mindesttemperatur haben – sonst kühlen Wände stark aus und Feuchtigkeit kondensiert leichter.
✔ Heizkörper nicht blockieren: Möbel, Vorhänge oder große Schränke vor Heizkörpern verhindern die gleichmäßige Wärmeverteilung und fördern kalte Zonen und Feuchteansammlungen.💡 Tipp: Moderne Thermostatventile helfen, Räume konstant warm zu halten, ohne unnötig zu heizen – wichtig für ein gesundes Raumklima und die Energiebilanz.
Richtiges Heizen: So senken Sie die Schimmelgefahr
Gerade bei Kälte ist die richtige Raumtemperatur ein Schlüsselfaktor im Schimmel-Schutz:
✔ Grundtemperatur halten: In Wohn- und Aufenthaltsräumen sind optimale Temperaturen von etwa 20–22 °C empfehlenswert, um Kondensation zu vermeiden und die Luftfeuchtigkeit im gesunden Bereich zu halten.
✔ Auch ungenutzte Räume beheizen: Selbst Räume, die selten genutzt werden, sollten eine Mindesttemperatur haben – sonst kühlen Wände stark aus und Feuchtigkeit kondensiert leichter.
✔ Heizkörper nicht blockieren: Möbel, Vorhänge oder große Schränke vor Heizkörpern verhindern die gleichmäßige Wärmeverteilung und fördern kalte Zonen und Feuchteansammlungen.
💡 Tipp: Moderne Thermostatventile helfen, Räume konstant warm zu halten, ohne unnötig zu heizen – wichtig für ein gesundes Raumklima und die Energiebilanz.
Richtig lüften bei Kälte
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Warm heizen allein reicht nicht aus – Luftaustausch ist entscheidend:
🔹 Stoßlüften statt Kippstellung – Öffnen Sie mehrmals täglich (z. B. 3× 5–10 Minuten) weit die Fenster, um feuchte Innenluft gegen trockene Außenluft auszutauschen. Kurzes, intensives Lüften ist im Winter effektiver als dauerhaft gekippte Fenster.
🔹 Luftfeuchtigkeit im Blick behalten – Eine relative Luftfeuchte von ca. 40–60 % gilt im Winter als ideal. Zu hohe Werte fördern Kondensation, zu niedrige können die Schleimhäute reizen.
Maßnahmen gegen Schimmel an kalten Bauteilen
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Neben Heizen und Lüften können weitere Maßnahmen helfen, Schimmelgefahr zu reduzieren:
🛠 Antikondensationsbeschichtungen – Spezielle Beschichtungen wie die SF-AKB Antikondensationsbeschichtung regulieren Feuchtigkeit an Wandoberflächen und tragen zu einem gesünderen Raumklima bei, ohne aggressive Chemie.
🛠 Innendämmung mit Klimaplatten – Besonders an Außenwänden können innengelagerte Klimaplatten helfen, die Wandoberflächen wärmer zu halten und somit Tauwasserbildung zu reduzieren.
🛠 Bauwerksabdichtung und professionelle Sanierung – Bei Feuchteproblemen und wiederkehrendem Schimmel sind oft bauliche Ursachen wie undichte Abdichtungen oder Kapillarfeuchte im Mauerwerk verantwortlich – hier sind präventive Maßnahmen durch Experten gefragt.
Fazit
Kälte allein ist nicht das Problem – sondern die Kombination aus kühlen Flächen, Feuchte und unzureichender Luftzirkulation. Mit der richtigen Heizstrategie und richtigem Lüftverhalten lässt sich das Risiko für Schimmel deutlich reduzieren. Ergänzende Systeme wie Antikondensationsbeschichtungen oder Klimaplatten schaffen zusätzliche Sicherheit, insbesondere in problematischen Bereichen.